JPMorgan weist Ottonormalkunden die Tür

Die verabschiedeten Reformen an den Finanzmärkten, die damit einhergehenden Regulierungen und steigenden Bankgebühren machen es für Amerikas größtes Bankinstitut angeblich zu teuer, Ottonormalverbraucher weiter als Kunden zu behalten. Kunden mit weniger als $100,000 in Spareinlagen und Investments sind für JPMorgan jetzt nicht mehr länger profitabel. Ähnliche Töne hatte man vor Ausbruch der Finanzkrise schon einmal durch die Deutsche Bank vernommen. Das Resultat ist bekannt: während man die Kleinkunden damals in die eigens gegründete Bank 24 abschob, betteln deutsche Großbanken seit einiger Zeit wieder um die Einlagen von Normalkunden.
Was die Kampagne Move your Money nicht fertigbrachte, erledigt JPMorgan nun selbst: Kleinsparer haben die einmalige Chance, sich eine finanziell gesunde und nicht in dubiose Geschäfte verstrickte Regionalbank zu suchen, um ihr Kapital endlich außerhalb der Großbanken zu veranlagen „JPMorgan weist Ottonormalkunden die Tür“ weiterlesen

TARP-Programm: Keine Lösung für Existenzprobleme kleiner US-Banken

Die Kreditvergabe unter kleinen und mittelgroßen Banken an die breite Wirtschaft befindet sich in den Vereinigten Staaten immer noch auf dem Rückzug. Diese Situation basiert auf einem guten Grund, da mehr als einhundert Institute ihre auf dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise erhaltenen Bailoutkredite nicht an die US-Regierung zurück bezahlen können. Erschwerend kommt hinzu, dass die Dividendenzahlungen auf die im Rahmen des Programms TARP emittierten Vorzugsaktien Ende 2013 von 5% auf 9% steigen werden. „TARP-Programm: Keine Lösung für Existenzprobleme kleiner US-Banken“ weiterlesen