Lohnt es sich, der Eurozone beizutreten?

Der Diskurs über den Eintritt unseres Landes in die Eurozone ist seit über einem Dutzend Jahren im Gange. Er teilt nicht nur politische Fraktionen und Ökonomen, sondern auch gewöhnliche Bürger, die in ihren Meinungen immer lauter werden. Leider ist dies in den meisten Fällen ein Ersatzthema, das wie der sprichwörtliche Bumerang zu den Medien zurückkehrt. „Lohnt es sich, der Eurozone beizutreten?“ weiterlesen

Willem Buiter: Das Schlimmste steht Europa noch bevor

Griechenland habe sich durch seine Schuldenrestrukturierung zwar vorerst ein wenig Ruhe an den globalen Finanzmaerkten verschafft, waehrend die EZB munter Liquiditaet in Europas Bankensystem pumpe. Allerdings werden sich diese Massnahmen laut Willem Buiter, Chefoekonom der Citigroup, nicht als erfolgreich erweisen, um die zugrundeliegenden Wirtschaftsschaeden zu beseitigen. Das Schlimmste stuende Europa hingegen erst noch bevor. „Willem Buiter: Das Schlimmste steht Europa noch bevor“ weiterlesen

JPMorgan weist Ottonormalkunden die Tür

Die verabschiedeten Reformen an den Finanzmärkten, die damit einhergehenden Regulierungen und steigenden Bankgebühren machen es für Amerikas größtes Bankinstitut angeblich zu teuer, Ottonormalverbraucher weiter als Kunden zu behalten. Kunden mit weniger als $100,000 in Spareinlagen und Investments sind für JPMorgan jetzt nicht mehr länger profitabel. Ähnliche Töne hatte man vor Ausbruch der Finanzkrise schon einmal durch die Deutsche Bank vernommen. Das Resultat ist bekannt: während man die Kleinkunden damals in die eigens gegründete Bank 24 abschob, betteln deutsche Großbanken seit einiger Zeit wieder um die Einlagen von Normalkunden.
Was die Kampagne Move your Money nicht fertigbrachte, erledigt JPMorgan nun selbst: Kleinsparer haben die einmalige Chance, sich eine finanziell gesunde und nicht in dubiose Geschäfte verstrickte Regionalbank zu suchen, um ihr Kapital endlich außerhalb der Großbanken zu veranlagen „JPMorgan weist Ottonormalkunden die Tür“ weiterlesen

Stadtrat von Charlotte nimmt US-Bürgern ihre Freiheitsrechte zum Schutz von BofA

Der Stadtrat von Charlotte hat die Jahreshauptversammlung der Bank of America und Duke Energys zu einem außergewöhnlichen Ereignis erklärt. Beide Unternehmen sind mit ihren Zentralen in der im Bundesstaat North Carolina liegenden Stadt beheimatet. Da deren Aktionärstreffen nun per Gesetz in eine Art höheren Stand erhoben wurden, haben örtliche Polizei und Sicherheitskräfte ab sofort das Recht, mit außergewöhnlichen Methoden gegen Demonstranten und einfache Bürger vorzugehen. Bei Licht besehen dürfte diese Maßnahme dem Ziel dienen, Kritiker so weit wie möglich von den Head Offices beider Firmen fern zu halten. „Stadtrat von Charlotte nimmt US-Bürgern ihre Freiheitsrechte zum Schutz von BofA“ weiterlesen